weiter
Wenn der Himmel auf die Erde ist gefallen
und du selbst in einem Meer aus Watte stehst.
Du schwebst und konntest immer fliegen
kein Widerstand sich dir entgegen stellt.
Eingehüllt in Nebelschleier
liegt die Welt vor dir verborgen.
Alles weich, voll runder Formen.
Neue Farben, unbekannter Geruch
du liest in der Zeit wie in einem Buch.
Alle Dimensionen sind gewonnen,
wechselst sie ohne Schmerz.
Nur das Fühlen kann noch leiden.
Musik aus Sphärenklängen
Trommeln für den Krieg
Ein Zucken tief im Schatten
Verborgene Gefahr.
Der Blick in die Zukunft glasklar.

Die Vergangenheit steht auf zu neuem Leben.
Gegenwart ist nicht existent
Jedes Fühlen ist ein Schmerz
der mit lodernden Flammen
in deinem Herzen brennt.
Für dich ist alles tausendmal verstärkt,
die ganze Wahrnehmung wirkt Surreal.
Alle  Macht hälst du in den Händen,
bist der Beherscher der ganzen Existenz.
Bewegst dich parallel zum Leben,
doch trotzdem geschiet es unbemerkt.
Erst wenn Signale es verkünden,
die Glocken läuten
das Ende dieser Existenz.
Der Traum wird immer enden,
zurück in die Realität.
Aufgewacht und aufgestanden
bis zur nächsten Nacht - in einer neuen Welt.


Hegokorama
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